Kindeswohl schützen – Empfehlung des Rats gegen umstrittene Pädagogik-Methode „Original Play“

Das Ziel
Kindeswohl schützen: Keine Pädo-Experimente an Aachener Kitas.

Der Antrag
In einem Anschreiben soll Kitas vor der Anwendung der Pädagogik-Methode „Original Play“ abgeraten werden. Die Verwaltung wird aufgefordert, bei den Kitas abzufragen, ob diese Methode angewendet wird oder wurde.

Das Problem
Beim „Original Play“ werden Kinder zu körperbetonten Spielen mit Erwachsenen animiert. Dies fördert nach Ansicht von Experten sexuelle Übergriffe und Pädophilie. Eltern aus Berlin und Hamburg klagten über sexuellen Handlungen an ihren Kindern. In Berlin wird derzeit ein Verbot geprüft. Auch die Behörden in Hamburg, Sachsen und Bayern gehen auf Distanz.

Video-Direktübertragungen von Sitzungen des Rats ins Internet

Das Ziel
Politische Partizipation und Transparenz stärken: Direktübertragungen von Sitzungen des Rats ins Internet.

Der Antrag
Verwaltung schafft die technischen, redaktionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine Video-Direktübertragung von Sitzungen des Rats ins Internet herzustellen.

Das Problem
Vertreter von SPD, Grünen und Piraten signalisierten zuletzt Bereitschaft eine Direktübertragung von Sitzungen des Rats ins Internet zu unterstützen. Damit gewinnt dieses Thema wieder an Aktualität. In anderen Städten ist Livestreaming längst etabliert. Etwa Essen, Düsseldorf, Köln.

Die Zukunft der Vennbahn – Aachen als Impulsgeber für einen deutsch-belgischen Dialog über Optimierungspotentiale an der gemeinsamen Grenze

Das Ziel
Wir stellen uns Aachen als überregionalen Impulsgeber für die Frage nach der Zukunft der Vennbahn vor.

Der Antrag
Die Stadt Aachen wirbt innerhalb der Städteregion, sowie auf den weiteren übergeordneten Verwaltungsebenen bis hin zur Bundesregierung für bilaterale Gespräche zwischen Deutschland und Belgien über den zur Belgien gehörenden Trassenabschnitt der Vennbahn, der zwischen Roetgen, Lammersdorf, Monschau, Mützenich und Kalterherberg zur Abtrennung deutscher Exklaven führt.

Das Problem
Die Abtrennung fünf deutscher Exklaven ins belgische Staatsgebiet ist eine Folge aus dem Ersten Weltkrieg. Die Bahntrasse wird seit über 10 Jahren nicht mehr genutzt und verwildert. Sie hat für Belgien keinen Nutzen mehr.
Kleinere Grenzkorrekturen aus pragmatischen Gründen hat es seit dem Zweiten Weltkrieg bereits öfter gegeben. Z.b. zwischen den Niederlanden und Belgen (Maas-Inseln), zwischen Deutschland und Belgien (Weiler Bildchen) und zwischen Deutschland und Luxemburg.

Die anvisierten Gespräche über den Verbleib der Vennbahntrasse können auch komplementäre Gegenleistungen seitens Deutschland umfassen.

Aachener Förderprogramm für historisierenden Fassadenbau

Das Ziel
Ästhetische Stadtentwicklung: Wir wollen historisierenden Fassadenbau fördern.

Der Antrag
Die Stadt legt ein Förderprogramm für historisierende Fassadengestaltung auf. Die Verwaltung erarbeitet Richtlinien, förderfähige Maßnahmen sowie Höhe und Art der Förderung. Für das kommende Haushaltsjahr wird ein Förderfonds i.H.v. 1 MIO EUR eingerichtet.

Das Problem
Historisierende Fassadengestaltung ist eine Alternative zu ideenlosen und uninspirierten banalen Zweckbauten, die auch das Stadtbild Aachen verheert haben.

Schöne, komplexe und kleinteilige Fassaden haben überdies einen positiven Effekt auf die Gesundheit.

Bessere Ausschilderung des Durchfahrtverbots an der Pauwelsstraße (Uni-Klinikum)

Das Ziel
Verkehrsoptimierung am Uniklinikum, um Durchfahrt des Rettungsdienstes zu gewährleisten.

Der Antrag
Das Durchfahrtsverbot für Kfz und Motorräder im Bereich des Uni-Klinikums wird sichtbarer ausgeschildert.

Das Problem
Im genannten Bereich kommt es häufig zu Störungen des Rettungsdienstes und des Busverkehrs durch Fahrzeuge, die nicht durchfahrtsberechtigt sind. Dies liegt u.a. daran, daß die Durchfahrtsbeschränkung nicht optimal ausgeschildert ist.

Aufstellung Briefkasten Zeppelinstraße/Ecke Freunder Weg

Das Ziel
Rücksicht auf Seniorinnen und Senioren: Wir wollen wieder einen Briefkasten für die Zeppelinstraße.

Der Antrag
Die Verwaltung meldet der Deutschen Post Bedarf für einen Briefkasten im Bereich der Zeppelinstraße/Ecke Freunder Weg und stellt eine entsprechende Freifläche zur Verfügung.

Das Problem
Im Zuge eines Neubaus wurde der bestehende Briefkasten ersatzlos entfernt. In der Gegend wohnen viele ältere Menschen. Der nächste Briefkasten steht am Bahnhof Rothe Erde.

Spielzeugtruhen für attraktive Spielplätze

Das Ziel
Wir wollen attraktive Spielplätze für Aachener Familien.

Der Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt, die städt. Spielplätze mit Verwahrungstruhen für Sandspielzeug auszustatten.

Das Problem
Verwahrungstruhen sind praktisch, weil Eltern keine Spielzeuge mehr transportieren müssen. Zudem wird dadurch ein breites Spielzeugangebot geschaffen, von dem alle Kinder profitieren. Die Truhen sind bereits ab 30€ pro Stück zu beziehen.

Vortrag „Fachkräftesicherung ohne Masseneinwanderung“ an der VHS Aachen

Das Ziel
Pluralismus an der VHS statt linker Einheitsbrei: Wir wollen den einwanderungskritischen Publizisten Felix Menzel nach Aachen einladen.

Der Antrag
Die Verwaltung lädt Felix Menzel zu einem Gastvortrag an der VHS im Rahmen des Programmbereichs „Gesellschaft, Politik und Geschichte“ unter dem Titel „Fachkräftesicherung ohne Masseneinwanderung“ ein.

Das Problem
Felix Menzel ist ein deutscher Publizist aus Meißen. Seine vielbeachtete Studie „Fachkräftesicherung ohne Masseneinwanderung“ erschien im IfS und geht der Frage auf den Grund, wie die »demographische Lücke« aus eigener Kraft geschlossen werden kann.

Präzise Sprache in der Verwaltung im Umgang mit Migranten

Das Ziel
Wir stehen für eine klare Sprache in der Verwaltung statt ideologische Nebelbegriffe: Wer Asyl fordert ist ein Asylforderer.

Der Antrag
Statt »Asylbewerber« ist die Bezeichnung »Asylforderer« in der Verwaltung zu gebrauchen.
Statt »Flüchtlinge und Schutzsuchende« »Migranten«.

Das Problem
Ein Grundrecht ist nicht Gegenstand einer Bewerbung. Ein Grundrecht fordert man ein.
Wer die Grenzen eines sicheren Drittstaates überquert ist kein Flüchtling. Ergo ist so gut wie kein Migrant in DE Flüchtling.
Die Bezeichnung Schutzsuchende unterstellt pauschal Migrationsmotive, die in der Realität höchst divergent sind.

Unterstützung des Netzwerks K&R zur bundeseinheitlichen Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen

Das Ziel
Wir wollen das Aachen seine Stimme für Tierschutz erhebt und sich für eine bundeseinheitliche Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen einsetzt.

Der Antrag
Die Stadt Aachen appelliert an die Bundesregierung eine entsprechende Regelung auf den Weg zu bringen.
Sie schließt sich der Forderung des Netzwerks K&R an.

Das Problem
In 24 EU-Staaten existiert eine einheitliche Gesetzeslage zur Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen. In Deutschland nicht.

Vorteile:
Rechtssicherheit
Tierschutz
Kampf gegen illegalen Welpenhandel
Entlastung der Tierheime und des städtischen Haushaltes
Das Netzwerk K&R wirbt für einen Registerverbund aus bestehenden europäischen und deutschen Datenbanken.