Wir stellen uns Aachen als überregionalen Impulsgeber für die Frage nach der Zukunft der Vennbahn vor.

Die Stadt Aachen wirbt innerhalb der Städteregion, sowie auf den weiteren übergeordneten Verwaltungsebenen bis hin zur Bundesregierung für bilaterale Gespräche zwischen Deutschland und Belgien über den zur Belgien gehörenden Trassenabschnitt der Vennbahn, der zwischen Roetgen, Lammersdorf, Monschau, Mützenich und Kalterherberg zur Abtrennung deutscher Exklaven führt.

Die Abtrennung fünf deutscher Exklaven ins belgische Staatsgebiet ist eine Folge aus dem Ersten Weltkrieg. Die Bahntrasse wird seit über 10 Jahren nicht mehr genutzt und verwildert. Sie hat für Belgien keinen Nutzen mehr.

Kleinere Grenzkorrekturen aus pragmatischen Gründen hat es seit dem Zweiten Weltkrieg bereits öfter gegeben. Z.b. zwischen den Niederlanden und Belgen (Maas-Inseln), zwischen Deutschland und Belgien (Weiler Bildchen) und zwischen Deutschland und Luxemburg.

Die anvisierten Gespräche über den Verbleib der Vennbahntrasse können auch komplementäre Gegenleistungen seitens Deutschland umfassen.